>

Werden Sie Mitglied in Badens Tennisklub Nr. 1

Hier gelangen Sie direkt zur Anmeldung oder vereinbaren Sie doch erst einmal ein kostenloses Probetraining.

<

Wir drücken unserem BL-Team die Daumen!

Autor: Jörg Aberle
Foto: Hyp Yerlikaya Photography

Mannheim. Viel fehlt den Grün-Weissen nicht mehr zum Gewinn der siebten deutschen Meisterschaft. Um die Korken knallen zu lassen, reicht den Mannheimern beim Gastspiel in Krefeld am Samstag (ab 12 Uhr) bereits ein Unentschieden. Von einem großen Showdown um die Meisterschaft spricht am Neckarplatt aber keiner mehr, da der HTC Blau-Weiß Krefeld, ehemals schärfster Verfolger, im Spiel der GW-Jäger gegen Düsseldorf unterlag. Mit dieser Niederlage haben sie sich aus dem Titelrennen verabschiedet.

Trotzdem wartet auf den Tabellenführer eine schwierige Aufgabe, denn in den letzten drei Jahren erlitt das Team von Gerald Marzenell dort zwei empfindliche 0:6-Niederlagen, ging sang- und klanglos unter. „Krefeld ist eine unangenehme Mannschaft mit reinen Sandplatzspielern. In den Einzeln sind sie mit Jürgen Melzer und Paolo Lorenzi genial besetzt“, kennt Marzenell die Stärken der Blau-Weißen ganz genau. Eine entscheidende Bedeutung könnte in diesem engen Duell mit Krefeld den beiden Doppeln zukommen. Doch genau hier liegt in dieser Saison die einzige kleine Schwachstelle bei GW. Die Quadratestädter gewannen nur sechs ihrer 14 Doppelpartien. „Wir haben bis auf Halle alle Spiele schon in den Einzeln entschieden. Dann gehst du natürlich mit einer ganz anderen Spannung in die Doppel“, relativiert Marzenell die ausbaufähige Bilanz.

Die Stars sind in den USA

Ohne die ganz großen Stars, die bereits in die USA gereist sind, verfügen die Mannheimer immer noch über Spieler mit großer Qualität. Fest eingeplant für den Doppelspieltag sind Gerald Melzer, Daniel Brands, Tobias Kamke und Andreas Beck. Vor allem Kamke sehnt die Entscheidung herbei. Für ihn hätte die deutsche Meisterschaft eine besondere Bedeutung: „Der Titel hat für mich einen unglaublichen Stellenwert, ich bin noch nie Meister geworden. Letztes Jahr haben wir beim 2:4 in Halle den Titel knapp verpasst. In diesem Jahr sind wir an der Reihe“, strahlt Kamke Zuversicht und Vorfreude aus.

Sollte die Meisterschaft unter Dach und Fach sein, erwartet die Mannheimer nach der Rückfahrt und einer sicherlich kurzen Nacht gleich der nächste Gegner. Am Feudenheimer Neckarplatt empfängt der TK GW Mannheim den KTHC RW Köln (ab 11 Uhr), der mit dem Publikumsliebling Dustin Brown anreisen wird und voraussichtlich noch Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigt. Egal, wie die Ausgangslage am Sonntag letztendlich sein sollte, hofft Gerald Marzenell auf einen großen Zuschauerzuspruch.

„Die Fans können entweder beim Titelgewinn dabei sein oder eben den deutschen Meister empfangen“, stellt der Teamchef den Tennisinteressierten zwei attraktive Konstellationen in Aussicht. „Zudem wird natürlich auch für Freibier gesorgt sein“, hat Teamchef Marzenell gleich das nächste schlagende Argument in der Hinterhand, um einen Abstecher auf die Grün-Weiss-Anlage einzuplanen.

Quelle: Mannheimer Morgen, 10.08.2018