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Tennis-Bundesliga – 4:2-Sieg gegen TUS Sennelager

Gelungener Einstand für unser BL-Team

08. Juli 2019 Autor: Jürgen Berger (jb)
Foto: @imago

Tennis Neuzugang Pedro Martinez spielt beim 4:2-Sieg von Meister Grün-Weiss über Aufsteiger Sennelager eine wichtige Rolle

Paderborn/Mannheim. Die Anreise von Pedro Martinez zu seinem Debüt für Grün-Weiss Mannheim in der Tennis-Bundesliga verlief holprig. Das Flugzeug des Spaniers landete in Frankfurt am Samstagabend mit viel Verspätung um 23.30 Uhr, danach gab es auf der Autobahn auch noch eine Vollsperrung, so dass der 22-Jährige gemeinsam mit Trainer Daniel Steinbrenner erst am Sonntagmorgen um 3.45 Uhr das Ziel in Paderborn erreichte. Doch der Mann aus Alzira in der Provinz Valencia ließ sich von diesen Widrigkeiten nicht aus dem Konzept bringen und gewann sein Einzel beim 4:2-Auftakt-Sieg des Meisters gegen Aufsteiger TuS Sennelager souverän. Der Rumäne Dragos Dima war beim 6:4, 6:1 des Sandplatzspezialisten letztendlich chancenlos.

„Ich war ein bisschen nervös, weil ich mein erstes Match für Mannheim unbedingt gewinnen wollte“, resümierte der Weltranglisten-126., der über den langjährigen GW-Spieler Marc Lopez, mit dem er befreundet ist, den Weg zum Titelverteidiger fand. „Ich habe mich während des Duells immer besser gefühlt und das Spiel auf einem sehr guten Niveau beendet“

Lob gab es für diese Energieleistung von Teamkollege Andreas Beck: „Pedro ist ein sehr netter Typ, den wir gerne in die Grün-Weiss-Familie aufnehmen. Er kann uns in dieser Saison helfen.“ Der Routinier selbst war mit seiner Leistung beim Einzel-Sieg über Philipp Scholz nicht ganz zufrieden. „Der erste Satz war durchwachsen, im zweiten Durchgang habe ich dann befreiter gespielt“, erklärte der 33-Jährige. Federico Delbonis gewann das Duell mit Frederico Ferreira Silva danach deutlich mit 6:4, 6:1. Dagegen verlor Maximilian Marterer, der seit Monaten mit Knieproblemen kämpft, sein erstes Match seit den French Open gegen Arthur Rinderknech mit 6:7, 3:6. Der gebürtige Nürnberger fand im Duell mit dem Franzosen, der erst durch die kurzfristigen Absagen der Sennelager-Topspieler Jozef Kovalik und Alexey Vatutin (beide beim Turnier in Braunschweig im Einsatz) in die Formation gerutscht war, nie zu seinem Spiel. Dadurch fiel die Entscheidung erst in den Doppeln, wobei Martinez an der Seite von Delbonis im Schnelldurchgang mit 6:2, 6:0 für den entscheidenden vierten Sieg über die Kombination Ferreira Silva/Dima sorgte. Die Niederlage von Andreas Beck und Doppelspezialist Robin Kern gegen David Pel/Rinderknech fiel so nicht mehr entscheidend ins Gewicht. Das Grün-Weiss-Duo ließ beim 7:6, 6:7, 10:12 zu viele Chancen aus. „Ich bin sehr glücklich über den Auftaktsieg. Es war die erwartet schwere Auswärtsaufgabe“, bilanzierte Teamchef Gerald Marzenell. „Sennelager hat eine sehr homogene Mannschaft und ist eine Bereicherung für die Liga.“

Am Freitag (13 Uhr) tritt der Titelverteidiger beim nächsten Liga-Neuling TK BW Aachen an, am Sonntag (11 Uhr) folgt dann das erste Heimspiel gegen den starken Aufsteiger TC Großhesselohe München.

Quelle: Mannheimer Morgen, 08.07.2019